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Der Allrounder – Die Knochenbrühe vom Rind

knochenbruehe

Passend zu den kalten Tagen kommt hier mein Rezept für eine unserer Lieblingsbrühen: Die Knochenbrühe vom Rind. Egal ob bei Erkältungen oder Magen-Darm-Infekten, meine Kinder fragen ihre Oma dann, ob sie diese Brühe für sie kochen kann.

Auch als meine beiden Allergie-Kinder gerade mit allen möglichen Allergenen kämpften, konnte dieses Süppchen Magen und Gemüt beruhigen. Dann gab es sie eine Woche lang jeden Tag, bis die schlimmsten Auswirkungen überstanden waren.

Besonders beliebt ist sie als Vorspeisensuppe mit Gemüseeinlage und Markklößchen oder Flädle. Meine Kinder wollen zusätzlich immer Buchstabennudeln. Ich nehme die Knochenbrühe aber auch als Grundlage für Eintöpfe oder Bratensoßen, sie gibt dem Ganzen einen kräftigen Geschmack.

Ich nehme Knochen vom Bio-Rind und habe festgestellt, dass meine Brühe damit eine kräftigere Farbe und einen intensiveren Geschmack hat, als dies bei der Brühe von den Knochen konventionell gemästeter Rinder der Fall war. Diese Brühe koche ich immer auf Vorrat, denn wenn es mal wieder schnell gehen muss, weil meine Kinder wieder fast am Verhungern sind, dann ist eine schnelle Rinderbrühe mit Gemüse- und Nudeleinlage eine meiner ersten Optionen.

Zutaten:

ca. 1kg Rinderknochen vom Bio-Rind

2 Zwiebeln

3 mittelgroße Karotten

1 Stange Lauch

ca. 100 g Sellerie

2 mittelgroße Pastinaken

2 Lorbeerblätter

10 schwarze Pfefferkörner

3 Nelken

Apfelessig

Salz

Anleitung:

Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Hälften. Nimm einen Kochtopf (ca. 3l) und stelle ihn bei mittlerer Hitze auf. Lege die Zwiebeln mit der aufgeschnittenen Seite hinein und warte, bis sie gebräunt sind. In der Zwischenzeit kannst du das Gemüse grob schneiden und die Gewürze bereitlegen.

Gib jetzt die Rinderknochen, zusammen mit dem Gemüse und den Gewürzen in den Topf und fülle diesen mit kaltem Wasser auf. Es ist wichtig, dass das Wasser kalt ist und der Essig enthalten ist, sonst wird der Geschmack der Brühe weniger kräftig.

Koche alles zusammen auf und reduziere dann die Hitze auf ein Minimum. Lasse nun die Knochenbrühe mindestens zwei Stunden simmern. Noch besser ist es, sie über Nacht ziehen zu lassen.

Schütte die Brühe am nächsten Tag durch ein Sieb und wirf das Gemüse und die Kräuter auf den Kompost, sie haben keinen Geschmack mehr. Die Knochen kannst du nochmals, wie oben beschrieben, mit neuen Gewürzen und Gemüse aufkochen. Ich nehme nur noch halb so viel Wasser, da die Brühe sonst nicht mehr so viel Geschmack hat.

Jetzt kannst du die Brühe entweder einfrieren, einkochen, oder mit frischem Gemüse, Suppennudeln und beispielsweise den Markklößchen zu einem herrlichen Süppchen aufkochen.

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Kartoffelsuppe – der Klassiker mit viel frischem Gemüse

Eine der beliebtesten Mahlzeiten sind in unserem Hause Suppen. Dazu werden hier bei uns traditionell Apfel-Pfannkuchen, Sahnewaffeln, oder Kartoffel-Puffer gereicht. Diese Suppe ist sehr vielseitig, weil auch zahlreiche Überbleibsel aus dem Kühlschrank mitverwendet werden können.

Die Kartoffeln sorgen dafür, dass man lange satt bleibt, die übrigen Gemüsesorten für die Geschmacksakzente, denn Kartoffeln allein haben meines Erachtens einfach zu wenig Geschmack, wenn man nicht gerade noch einen halben Liter Sahne verwenden möchte. Auf die Zwiebeln und den Lauch würde ich nicht verzichten, neben den geschmacklichen Vorzügen sind beide präbiotische Lebensmittel, also gut für unsere Darmgesundheit.

Alles, was das Gemüsefach dann noch hergibt, kann mitgekocht werden: Karotten, Sellerie, Pastinake, Topinambur, verschiedene Kohlsorten, diverse Kräuter, aber auch Ingwer, Kurkuma oder Chili. Wenn es mal fix gehen muss und keine Zeit für Waffeln und Co. ist, dann püriere ich die Suppe und brate gewürfeltes Brot in Butterschmalz an und gebe diese vor dem Servieren über die Suppe. Mit etwas Creme fraiche und ein bisschen Petersilie garniert, ist diese einfache Suppe dann trotzdem ein Highlight.

Zutaten:

3 große Kartoffeln

diverse andere Gemüsesorten wie z.B.:

3 Karotten

1 Pastinake

1 Stange Lauch

2 Zwiebeln

1 Glas Knochenbrühe (alternativ: Gemüsebrühe)

Salz

Pfeffer

Majoran

Petersilie zum Garnieren

Anleitung:

Die Zwiebeln werden in Würfel geschnitten und in Butterschmalz angebraten, bis sie glasig sind. In der Zwischenzeit wird das restliche Gemüse in Würfel geschnitten. Sobald die Zwiebeln duften, wird das übrige Gemüse dazugegeben und mit angeschwitzt.

Wenn das Gemüse einen herrlichen Duft verströmt, gieße ich die Knochenbrühe dazu und ergänze gegebenenfalls noch etwas Wasser, sodass das Gemüse fast ganz bedeckt ist.

Dann wird die Brühe aufgekocht und anschließend darf alles bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln. Abschmecken und dann mit Petersilie oder püriert mit Brotwürfeln und einem Klecks Creme fraiche servieren.

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Zucchinisuppe mit veganer Alternative

Zucchinisuppe

Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen wachsen die Zucchini in unserem Garten fast so schnell, dass man ihnen dabei zusehen kann. Also gibt es gefüllte Zucchini, Zucchini-Gemüse und auch Zucchinisuppe.

Letztere ist mir als Suppenliebhaber die bevorzugte Variante, gerade weil eine Suppe sehr schnell gekocht ist und mit dem hohen Gemüseanteil eine ballaststoffreiche Mahlzeit ist. Gleichzeitig ist sie eine Wohltat für unseren Verdauungsapparat, denn dieser hat bei Suppen viel weniger zu leisten, als bei jedem anderen Gericht.

Das einzig schwierige ist es, einen guten Geschmack in diese Suppe zu bekommen, denn Zucchini haben mit ihrem hohen Wasseranteil nur einen geringen Eigengeschmack. So können Gerichte mit Zucchini schnell fade schmecken und die kritische Familie wenig erfreuen 🤨.

Deshalb kombiniere ich dieses Sommergemüse gerne mit anderen Gemüsesorten, um einen kräftigeren Geschmack zu erhalten. Für dieses Rezept fiel die Wahl auf die üblichen Verdächtigen: Karotten, Pastinaken, Sellerie und Lauch. Dazu habe ich dann noch etwas Ingwer und Kurkuma genommen.

Meine Kinder essen nicht gerne scharf, aber die leichte Schärfe, die die Suppe dann in pürierter Form hatte, fanden alle drei gut. Dazu gab es noch einen Klecks Schmand und geröstete Brotwürfel und die ganze Familie war glücklich 😏.

Hier das Rezept:


Zutaten für 4 Personen:

2 große Zucchini

3 Karotten

1 Pastinake

1 Stange Lauch

1 Stück Sellerie

1 Stück Ingwer (ca. 2cm)

1 Stück Kurkuma (ca. 1 cm)

Butterschmalz (Kokosöl)

Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Erhitze etwa einen Esslöffel Butterschmalz (Kokosöl) in einem Topf und dünste das grob zerkleinerte Gemüse darin an, bis es duftet. Füge dann einen Esslöffel Gemüsebrühe hinzu und lösche alles mit ca. 2 Liter Wasser ab. Das Gemüse sollte komplett bedeckt sein.

Koche das Wasser auf und würze die Suppe mit Salz und Pfeffer. Reduziere dann die Hitze, sodass die Suppe nur noch köchelt. Lass’ diese nun für ca. 20 Minuten köcheln und püriere sie dann ganz fein, sodass keine Stückchen mehr drin sind. Wenn dir die Suppe zu dick ist, füge noch etwas Wasser hinzu und würze nach, falls das nötig ist.

Serviere die Zucchinisuppe mit einem Klecks Schmand oder röste Brotwürfel an und streue sie darüber.

Hast du auch leckere Rezepte für Zucchini?

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Exotische Cremesuppe – Soul Food mal anders

Ballaststoffe

Es gibt Phasen, da scheint die Arbeit einen sehr großen Teil des Lebens einzunehmen, dazu kommen dann die Aufgaben im Haushalt und die lieben Kleinen brauchen natürlich auch genügend Aufmerksamkeit. Wenn mein Alltag so aussieht, dann wache ich morgens schon mit einem unguten Gefühl auf, weil ich glaube, dass ich das von mir geforderte Pensum gar nicht schaffen kann.

Der Tag verläuft dann meistens so, dass ich dann doch allen Anforderungen gerecht werde, aber mir doch so vorkomme, als würde ich nur meine Aufgaben abhaken und wie auf Schienen unterwegs sein.

Dann gilt es, auch mal einen Moment für sich zu finden und zur Ruhe zu kommen. Das geht am Besten, wenn ich mich in meine Küche stelle und etwas zubereite, was meinen Alltag entschleunigt und die Reserven wieder auffüllt.

Wenn ich viele Termine habe und unterwegs bin, dann merke ich, dass mein Körper nach Ruhe, aber auch nach Nährstoffen verlangt. Kennt ihr das auch, dass man immer krank wird, nachdem man ein größeres Projekt abgeschlossen hat? Meiner Meinung nach braucht der Körper dann sehr nährstoffreiches Essen, denn Stress geht ja bekanntlich „an die Substanz“.

Um also dem Tief nach der anstrengenden Phase entgegenzuwirken, habe ich mich mal wieder für eine Suppe entschieden – ich liebe Suppe. Nein, ich LIEBE 💗 Suppe: Du wirfst einfach alles, was das Gemüsefach hergibt in einen Topf, lässt es etwas vor sich hin köcheln und hast ein wärmendes und sättigendes Hauptgericht. Suppe geht immer!

An diesem Tag haben mich die Süßkartoffeln im Supermarkt angelacht, sodass ich mich für eine exotische Suppe mit Kokosmilch entschieden habe. Dazu passen hervorragend frischer Ingwer und Kurkuma – die verwende ich auch immer, wenn diverse Erkältungssymptome grassieren. Die Knochenbrühe kann auch problemlos gegen Gemüsebrühe getauscht werden, dann ist die Suppe vegan.

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis oder 1 große Süßkartoffel)

2 dicke Karotten

2 rote Zwiebeln

1 Stange Lauch

2 Pastinaken

1 Stück Sellerie (etwa 100g)

1 großes Stück Ingwer

1/2 Kurkuma-Knolle

1l Knochenbrühe (vegan: Gemüsebrühe)

600ml Kokosmilch

Salz

Pfeffer

Chili-Pulver

Kokosöl

Koriander (zum Dekorieren)

Zubereitung:

Erhitze einen Esslöffel Kokosöl in einem Topf und dünste die gewürfelten Zwiebeln darin an. Während die Zwiebeln schmoren, bereite ich das restliche Gemüse vor: der Lauch wird in Ringe geschnitten und gewaschen. Kürbis/Süßkartoffel, Karotten, Pastinaken und Sellerie werden in grobe Würfel geschnittenen und beiseite gestellt. Ingwer und Kurkuma werden mit einem Löffel geschält, etwas zerkleinert und zu den bereits glasig werdenden Zwiebeln gegeben.

Nach ein paar Minuten gebe ich dann das restliche Gemüse hinzu und brate auch dieses mit an, bis alles duftet. Dann lösche ich mit der Knochenbrühe ab und koche diese auf. Sobald die Brühe anfängt zu köcheln, reduziere ich die Hitze und lasse alles bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten simmern (die Brühe darf nicht kochen).

Wenn das Gemüse gar ist, nehme ich den Topf vom Herd und gebe die Kokosmilch hinzu. Dann wird alles püriert und mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt. Anschließend koche ich die Suppe nochmals auf und gebe gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzu, sodass sie die richtige Konsistenz hat.

Vor dem Servieren gebe ich noch etwas frischen Koriander darüber, das mag aber nicht jeder. Du kannst auch geröstete Pinienkerne oder Brotwürfel nehmen, oder aber einen Klecks Schmand. Ich habe noch zwei Riesengarnelen angebraten.

Verlinkt mir doch einfach eure Lieblingssuppe, dann kann ich meine Rezeptsammlung erweitern 😁.