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Kultivierte Guacamole

Und hier mal wieder ein Klassiker, den ich mit Fermenten geschmacklich abgewandelt habe. Insbesondere der Kefir macht diesen Dip milder im Geschmack. Der fermentierte Knoblauch hat auch einen Teil seiner Schärfe verloren, sodass die Kinder auch munter zugreifen 😏.

Variationsmöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Ich schaue immer, was der Vorrat noch hergibt, denn wenn ich keine Limetten habe, dann nehme ich Zitronensaft und wenn keine Tomaten im Haus sind, dann kann ich sie auch nicht verwenden 😅.


Zutaten:

2 reife Avocados

4 Tomaten

Saft von 2 Limetten (alternativ: 1 Zitrone)

2 Schalotten

2 Zehen fermentierter Knoblauch

Kefir

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

Schneide die Avocados halb und entnehme das Fruchtfleisch mit einer Gabel. Zerdrücke sie und füge den Limettensaft hinzu, sodass sie nicht braun werden.

Schneide nun die Schalotten und den Knoblauch in ganz feine Stücke und würfele die Tomaten. Gib‘ alles zu den Avocados und füge noch Kefir, Salz und Pfeffer hinzu. Verrühre alles und lass‘ den Dip gut gekühlt mindestens eine Stunde durchziehen.

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Die Challenge: No-Waste-Almost-Smoothie

Ballaststoffe

Wie bereits in meinem vorherigen Post erwähnt, galt es ein halbes Bund Karottengrün weiterzuverwerten. Da mir spontan kein besserer Einfall kam, wie ich ungefähr hundert Gramm Grünzeug so zubereite, dass es auch verzehrbar ist, wurde es kurzerhand in meinen Power-Mixer gesteckt.

Jetzt wäre es ja langweilig gewesen, zwei Bananen dazuzugeben und das süße Getränk zu schlürfen – es sollte schon etwas ausgefallener sein. Schließlich wollt ihr ja auch was zum Schmunzeln haben 😉.

Vorsorglich hatte ich bereits abgepflückte Kohlrabi-Blätter in der Bio-Abteilung mitgenommen. Die wollte ja eh keiner mehr – außer mir 😇.

Etwas Süße sollte dann doch noch rein, denn ein Gemüse-Smoothie mit den groben Blättern wäre wohl kaum herunterzubekommen gewesen. Glücklicherweise hatte ich noch eine halbe Wassermelone im Kühlschrank.

Und wenn der Drink dann schon so grün war und so viele Vitamine enthielt, dann könnte es doch noch ein bisschen mehr sein: Zitronen habe ich immer im Haus und da der Herr des Hauses gerade eine dicke Erkältung bekämpfte, konnte ein bisschen Vitamin C nicht schaden.

Für die nötige Flüssigkeit – und etwas Süße – sorgte dann noch mein frisch abgefüllter Kombucha. Den habe ich ebenfalls immer im Haus und die probiotischen Kulturen würden dabei helfen, dass mein Körper die Vitamine auch besser verstoffwechseln kann.

Den letzten Schliff bekam mein Drink mit einem Teelöffel Kokosöl, denn das Fett ermöglicht es dem Körper, die enthaltenen Vitamine aufzunehmen.

Als ich mir dann die Zusammenstellung im Mixer anschaute, musste ich schlucken, denn nach kulinarischem Hochgenuss sah das Ganze nicht aus. Besonders die Kohlrabiblätter machten mir Sorgen, dass ich nach dem Mixen doch noch viel zu kauen hatte 😳. Egal, no waste heißt ja dann auch, dass alles vertilgt werden muss. Notfalls über zwei Tage verteilt 🤓.

Also wurde der 3 PS Motor angeworfen und alles zu einer Masse zerkleinert. Die Höchstnutzung des Geräts von einer Minute, damit der Motor nicht überhitzt, wurde voll ausgenutzt. Trotzdem war das Endergebnis nicht wirklich ein Smoothie im wortwörtlichen Sinne, denn ohne Kauen ging es nicht, auch wenn keine Stücke mehr vorhanden waren.

Die Pflanzenfasern waren wohl zu zahlreich, um ein süffiges Wellness-Detox-Getränk zu erhalten. ABER: Es dauerte keine halbe Stunde, dann hatte ich alles ausgetrunken, denn die Zitrone gab dem Ganzen die nötige Frische, sodass es tatsächlich besser war, als ich vermutet hatte.

Nachmachen würde ich nur empfehlen, wenn du einen Hochleistungs-Mixer hast, denn für einen Standard-Mixer sind die Kohlrabiblätter einfach zu fest (bereits ausprobiert).

Weil ich auf diesem Blog meine Erfahrungen mit Leaky Gut teile, auch der Hinweis, dass Alle, die mit dem Magen-Darm-Trakt Probleme haben, das Rezept nicht ausprobieren, denn damit würdest du deine Verdauung überfordern.

Und alle Anderen: Probiert es aus, oder schreibt mir, welche neue Kombination ihr ausprobiert habt, um ungeliebtes, für den Kompost vorgesehenes Grünzeug zu retten ☺️.


Zutaten:

3 Kohlrabiblätter

etwa 100g Karottengrün

ca. 200g Wassermelone (ja, mit der Schale 😅)

Saft einer Zitrone

Schale einer Zitrone

150ml Kombucha

1 TL Kokosöl

Zubereitung:

Zerkleinere das Karottengrün und die Kohlrabiblätter grob. Schneide die Wassermelone, mitsamt der Schale, in mundgerechte Stücke und gib alles in den Mixer.

Füge den Saft einer Zitrone, sowie deren abgeriebene Schale hinzu. Ich habe einen Sparschäler genommen, das hat super funktioniert. Achte aber darauf, dass das Weiße nicht mehr dran ist, sonst wird dein Getränk bitter.

Gib nun den Kombucha und das Kokosöl hinzu und püriere alles auf höchster Stufe.

Wenn der nicht mal gesund aussieht…

 

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber nachdem ich den halben Liter meines No-Waste-Almost-Smoothie getrunken hatte, hätte ich Bäume ausreißen können 💪.

Wer ist noch mutiger? Rezept bitte teilen, ich probiere es aus 😏.

 

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Ich-ess‘-doch-keine-Petersilie-Salat

Just in dieser Woche hatte ich eine Unterhaltung darüber, wie schwierig es ist, den Geschmack von drei Kindern und einem – nach eigenen Angaben – gar nicht wählerischen Mann zu treffen. Manche Zutaten werden komplett abgelehnt, ganz oben auf der Negativ-Hitliste sind Süßkartoffeln, gefolgt von Kürbis. Andere Zutaten werden akzeptiert, solange sie nicht dominant im Gericht zu schmecken sind, wie Zwiebeln und Knoblauch.

Meine jüngere Tochter lehnt konsequent Petersilie ab, allein ihr Aussehen lässt sie schon vermuten, dass das ja nicht schmecken kann. Ab und an wird Petersilie widerwillig verspeist, zum Beispiel wenn sie in der Lieblingssuppe mit Markklößchen zu finden ist 🙄. An anderen Tagen scheint sie aber besonders grün oder besonders strubbelig zu sein, dann wird sie nicht angerührt, auch nicht, wenn sie umgeben von den heißgeliebten Karotten in einem Salat ist.

Naaaaja, Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Ihr wisst, dass die liebe Zorra zur Zeit ein Blogevent mit dem Thema Foodwaste veranstaltet, deshalb musste eine neue Zutat herhalten. Zum Gegrillten musste es natürlich wieder der Karottensalat sein, der mit geriebenem Apfel ein Salat ist, den alle drei Kinder gerne essen. Die Petersilie kann dann jeder selbst darüberstreuen 🙃.

Zum Glück gibt es wieder frische Karotten, die dann auch prompt mit frischem Grün zum Verkauf standen. Also habe ich erst einmal recherchiert, ob das Grün auch essbar ist. Es stellte sich heraus: JA und gesund ist es noch dazu. Super 👍. Petersilie war es ja keine, also durfte es ja in den Salat.

Feldfrische Karotten mit Grün

Ich habe mich natürlich sofort in die Küche gestellt und fleißig gerieben und geschnibbelt. Das Dressing habe ich genau wie bei unserem klassischen Karottensalat gemacht, nur dass ich statt dem Bund Petersilie einen halben Bund des Karotten-Grün untergemischt habe. Die Stängel sind wie bei höher gewachsener Petersilie etwas grob, aber deshalb habe ich es auch besonders fein geschnitten, clever, oder?!

Mit einem triumphalen Lächeln habe ich den Salat serviert, denn ich kannte schon den Spruch der Mittleren: ,,Ich ess‘ doch keine Petersilie!“ ,,Das ist keine Petersilie😇!“ ,,Was denn?!“ … Um das Ganze abzukürzen: Trotz meines Einfallsreichtums war meine Kreativität nicht von Erfolg gekrönt. Es stellte sich heraus, dass Karottengrün irgendwie noch schlimmer zu sein schien, als die gewöhnliche Petersilie 😩. Noch so eine Zutat auf der Roten Liste…

In einer Hinsicht hatte das Unterfangen aber doch etwas Positives: Karottengrün ist essbar und dazu noch sehr lecker, klare Verzehrempfehlung. Die Kritiker, die beim Lesen des Rezepts aber meckern, dass ja nur ein halber Bund des Grüns verwendet wurde, der sollte meinen nächsten Beitrag lesen. Doch seid gewarnt: Mit kulinarischem Hochgenuss hat dieser nichts zu tun. Für mich hatte es eher den Charakter einer Challenge. Nichtsdestotrotz wurde alles verzehrt 😏.

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Exotische Süßkartoffelsuppe – Soul Food mal anders

Ballaststoffe

Es gibt Phasen, da scheint die Arbeit einen sehr großen Teil des Lebens einzunehmen, dazu kommen dann die Aufgaben im Haushalt und die lieben Kleinen brauchen natürlich auch genügend Aufmerksamkeit. Wenn mein Alltag so aussieht, dann wache ich morgens schon mit einem unguten Gefühl auf, weil ich glaube, dass ich das von mir geforderte Pensum gar nicht schaffen kann.

Der Tag verläuft dann meistens so, dass ich dann doch allen Anforderungen gerecht werde, aber mir doch so vorkomme, als würde ich nur meine Aufgaben abhaken und wie auf Schienen unterwegs sein.

Dann gilt es, auch mal einen Moment für sich zu finden und zur Ruhe zu kommen. Das geht am Besten, wenn ich mich in meine Küche stelle und etwas zubereite, was meinen Alltag entschleunigt und die Reserven wieder auffüllt.

Wenn ich viele Termine habe und unterwegs bin, dann merke ich, dass mein Körper nach Ruhe, aber auch nach Nährstoffen verlangt. Kennt ihr das auch, dass man immer krank wird, nachdem man ein größeres Projekt abgeschlossen hat? Meiner Meinung nach braucht der Körper dann sehr nährstoffreiches Essen, denn Stress geht ja bekanntlich „an die Substanz“.

Um also dem Tief nach der anstrengenden Phase entgegenzuwirken, habe ich mich mal wieder für eine Suppe entschieden – ich liebe Suppe. Nein, ich LIEBE 💗 Suppe: Du wirfst einfach alles, was das Gemüsefach hergibt in einen Topf, lässt es etwas vor sich hin köcheln und hast ein wärmendes und sättigendes Hauptgericht. Suppe geht immer!

An diesem Tag haben mich die Süßkartoffeln im Supermarkt angelacht, sodass ich mich für eine exotische Suppe mit Kokosmilch entschieden habe. Dazu passen hervorragend frischer Ingwer und Kurkuma – die verwende ich auch immer, wenn diverse Erkältungssymptome grassieren. Die Knochenbrühe kann auch problemlos gegen Gemüsebrühe getauscht werden, dann ist die Suppe vegan.

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Dreifach kultivierter Kartoffelsalat

Heute teile ich mit euch ein weiteres Rezept für Kartoffelsalat. Ich finde, Kartoffelsalat passt zu vielen Gerichten, sei es zu gebratenem Fisch, oder als Beilage zu Gegrilltem. Er lässt sich toll vorbereiten und schmeckt meistens am zweiten Tag noch besser, weil er dann komplett durchgezogen ist.

Vom gesundheitlichen Aspekt her liefert der Kartoffelsalat mir viele probiotische Bakterien (Kefir, saure Gurken und Apfelessig) und resistente Stärke (in abgekühlten Kartoffeln), die meine fleißigen Helfer im Darm füttert. Zusätzlich liefern die Zwiebeln wertvolle Ballaststoffe. Auch deshalb steht der Kartoffelsalat bei uns regelmäßig auf dem Tisch.

Meine Kinder essen sehr gerne Kartoffeln, egal in welcher Form. Und deshalb ist es toll, wenn ich den Salat abends zubereiten kann und ihn mittags, wenn ich von der Arbeit komme, nur noch aus dem Kühlschrank nehmen muss. Die Kids sind nämlich sehr ungeduldig, wenn es um ihr Mittagessen geht, 30 Minuten Wartezeit erweisen sich dann schon fast als Qual 😏.

So Mancher wird sich wundern, wenn er auf die Zutatenliste schaut: Zwiebeln, Radieschen?! So etwas essen Kinder doch nicht… Durch die Ziehzeit über Nacht sind diese nicht mehr scharf und werden sogar von Denen gegessen, die die Schärfe in den rohen Zutaten nicht mögen.

Eine kleine Randbemerkung, falls du über den Begriff „kultiviert“ stolperst: Im Englischen bedeutet „to culture“ „fermentieren“, weshalb ich es ein schönes Wortspiel finde. „Gut“ ist übrigens der Darm, denn den will ich ja auf jeden Fall bei guter Laune halten 😉. Ein „Kulturgut“ im doppelten Sinne!

Kartoffelsalat mit Kefir-Dressing

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Schoko-Haselnuss-Brot

Am letzten Wochenende wollte ich gerne eine neue Brotsorte ausprobieren. Häufig mische ich verschiedene Getreidesorten, um einen ausgewogenen Geschmack und eine schöne Krume zu erzielen.

Nichtsdestotrotz wollte ich mal wieder ein Brot backen, das sortenrein ist, aber trotzdem das gewisse Etwas hat: Die Wahl fiel auf Emmer, weil er sich toll verarbeiten lässt. Obwohl das gemahlene Korn sehr grob ist und fast schon an Paniermehl erinnert, bildet er eine schöne Struktur beim Kneten.

Emmer ist eine Ur-Form des Dinkels und tendiert daher auch dazu, schneller trocken zu werden, weshalb ich Broten mit Emmer, Blue Velvet – einer anderen alten Dinkelsorte – und gewöhnlichem Dinkel meistens ein Quell- oder Kochstück beimische, um mehr Flüssigkeit im Brot zu haben.

Es sollte aber nicht wieder Leinsamen und Sesam sein, deshalb fiel die Wahl auf Nüsse. Walnüsse habe ich bereits in meinem Walnuss-Feige-Brot, also sollte die Haselnuss zeigen, ob sie mich auch überzeugen konnte. Und womit Haselnuss harmoniert, das haben bereits die großen Süßwarenunternehmen für sich entdeckt. Süß sollte das Brot aber nicht werden, so habe ich eine 85%ige Bitterschokolade gewählt.

Als das Brot aus dem Ofen kam, duftete es herrlich nach gerösteten Nüssen und Schokolade. Noch warm angeschnitten war es sofort heißbegehrt bei der hungrigen Meute und obwohl wir schon gut gefrühstückt hatten, war es noch vor dem Mittagessen halb verschwunden – waren wohl die Mäuse dran 😃 .

Hier also das Rezept dazu:

Zutaten:

500g Emmer-Vollkornmehl (alternativ: Dinkel)

100g Haselnüsse

50g gehackte Schokolade (85%)

300g Wasser

40g Einkorn-Sauerteig (alternativ: Dinkel oder Roggen)

5g Salz

Vorbereitung am Vortag:

Sauerteig auffrischen

Zubereitung:

Schütte die Haselnüsse in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser, sodass sie quellen können. Hacke die Schokolade grob.

Gib‘ nun das lauwarme Wasser in eine Schüssel und füge das Mehl und den Sauerteig hinzu. Vermische alles und verknete es dann zu einem homogenen Teig. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig für etwa 30 Minuten ruhen (Autolyse).

Stürze den Teig auf die Arbeitsfläche und verknete den Teig nun, bis er geschmeidig ist. Füge nun das Salz und die Nüsse hinzu und verknete alles, bis sich die Nüsse und das Salz im ganzen Teig verteilt haben.

Gib den Teig nun in ein bemehltes Gärkörbchen und bemehle die Oberseite des Teiglings. Decke nun ein Küchentuch darüber und lass‘ den Teig für ca. 4 Stunden gehen. Die Gehzeit ist abhängig von der Temperatur. Im Keller kann die ganze Prozedur gut und gerne 8 Stunden dauern, sodass du das Brot abends vorbereiten und morgens frisch backen kannst.

Sobald das Volumen des Teiglings sich deutlich vergrößert hat und Bläschen an der Oberfläche zu sehen sind, ist es Zeit zu Backen. Heize den Backofen mit einem Blech auf 250 °C vor und stürze den Teigling auf das aufgeheizte Blech. Backe ihn dann für 20 Minuten an und reduziere dann die Hitze auf 180°C. Jetzt solltest du das Brot für weitere 45 Minuten ausbacken. Wenn du eine dunklere Kruste willst, dann lass‘ es einfach etwas länger im Backofen.

 

Kerniges Haselnussbrot mit leckeren Schokostückchen
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Fermentierter Knoblauch

Fermentierter Knoblauch ist eines meiner vielseitigsten Fermente. Ich benutze ihn vor allem in Salatdressings, aber auch in Dips oder Pestos.

Um die guten Bakterien zu erhalten, verwende ich ihn ausschließlich in der kalten Küche. Neben den probiotischen Kulturen ist Knoblauch ein präbiotisches Lebensmittel. Damit tust du deiner Gesundheit mit diesem Lebensmittel etwas Gutes 😉.

Fermentierter Knoblauch mit Zitrone und Rosmarin

Knoblauch hat zudem noch antibakterielle und antivirale Eigenschaften[1]. Deshalb solltest du ihn so oft wie möglich in deinen Speiseplan integrieren, zum Beispiel in einem frischen Salat.

Durch die Fermentation ist der Knoblauch lange haltbar, weshalb ich gleich eine große Menge auf einmal einlege. Das letzte Glas hielt sich in etwa ein Jahr, dann war alles aufgebraucht. Von der Qualität her habe ich nach diesem Jahr keine Einbußen feststellen können.

Geschmacklich ist Knoblauch in fermentierter Form milder, ich verwende dann 1-2 Zehen mehr in Dips, das schmeckt toll – wir essen aber auch alle gerne Knoblauch.

Also: Probiere es aus und sag mir, wie er dir schmeckt.

Du benötigst:

1 1,5l Glas

5 Päckchen Knoblauch

20g Salz aufgelöst in 1 Liter Wasser

(Falls du mehr benötigst, dann beachte, dass du eine 2%-ige Salzlösung brauchst, damit der Knoblauch nicht schimmelt.)

Anleitung:

Schäle den Knoblauch und fülle ihn in ein Glas. Bedecke ihn komplett mit der Salzlösung . Jetzt musst du das Glas nur noch luftdicht verschließen.

Ich stelle das Glas in die Küche, bis sich die ersten Bläschen bilden. Danach stelle ich es in den Keller und lasse den Knoblauch noch 4-6 Wochen weiterfermentieren. Dann kommt er in den Kühlschrank. Je länger der Knoblauch fermentiert, desto milder wird der Geschmack.

Falls die Fermentation so heftig ist, dass Salzlösung herausläuft, fülle einfach nochmal welche nach. Dafür zum Beispiel 100ml Wasser mit 2g Salz verrühren und auffüllen.


[1] https://www.smarticular.net/pflanzliche-antibiotika-die-deinem-koerper-sanft-und-effektiv-helfen/