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Mediterraner Salat

Jetzt ist es so weit: Die hochsommerlichen Temperaturen bleiben uns während der ganzen Woche erhalten. Zeit, den mediterranen Lebensstil anzunehmen, denn wer Urlaub hat, der kann sich mittags getrost ein Stündchen hinlegen und dafür abends bei milderen Temperaturen den Hochsommer genießen.

Weil ich nicht zu den Glücklichen zähle, die diese Woche den Sonnenschein zu Hause genießen können, passe ich zumindest die Essgewohnheiten den Südeuropäern an, denn wenn ich zu Mittag ein deftiges Mahl zu mir nehme, falle ich ins Mittagstief und bin für nichts mehr zu gebrauchen. Kennt ihr das auch?

Blog-Event CLIV - Salat satt (Einsendeschluss 15. Juli 2019)
Salate die satt machen – Perfekt bei hochsommerlichen Temperaturen!

Deshalb bleibt in dieser Woche die Küche kalt und es gibt stattdessen verschiedene Salate, nach deren Verzehr ich mich nicht so fühle, als hätte ich einen Stein im Magen. Heute auf dem Speiseplan steht dieser Mediterrane Salat, da man mit einem guten Stück Brot oder Baguette bereits eine vollwertige Mahlzeit hat, denn hungrig bin ich auch nicht leistungsfähig.

Da passt es auch hervorragend, dass die liebe Susanne von magentratzerl.de ein Blogevent veranstaltet, bei dem ich mir für die nächsten Tage noch einige Ideen holen kann, denn neue Salatrezepte sind mir immer willkommen. Gerade weil es hier um Salate geht, die auch wirklich satt machen und nicht nur als Beilage dienen.

Wer einen empfindlichen Magen hat, der sollte den Salat besser am 2. Tag essen, wenn er gut durchgezogen ist, denn Rohkost wird dann häufig nicht gut vertragen. Die fermentierten Zutaten helfen zusätzlich, die Bekömmlichkeit zu erhöhen. Die Zwiebeln und der Knoblauch liefern wertvolle Ballaststoffe. Wer dazu noch eine Scheibe Zwiebelbrot isst, der ist garantiert bis abends satt.

Hier nun mein Rezept:

Zutaten für 4 Personen:

6 Paprikaschoten (rot/gelb/grün)

4 Tomaten

1 Salatgurke

1 Glas schwarze Oliven (alternativ: grün)

2 Zehen (fermentierter) Knoblauch

3 Zwiebeln

1 Feta

1 Bund frische Kräuter (Basilikum oder Petersilie)

Olivenöl

Weißweinessig

Salz

Pfeffer

Kefir (alternativ: Joghurt)

Viel frisches Gemüse

Zubereitung:

Schneide den Paprika, die Tomaten und die Salatgurke in Würfel. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Viertel, schneide dann feine Ringe. Hacke den Knoblauch fein und gib alles in eine große Schüssel. Füge nun die Oliven hinzu und brösele den Feta darüber.

Mache nun das Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig, den Kräutern, Salz und Pfeffer. Für ein cremiges Dressing ergänzt du noch einen großen Schluck Kefir. Gieße das Dressing über das Gemüse und vermenge alles gut.

Dann stelle ich den Salat für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, so kann er schön durchziehen und die Zwiebeln verlieren ihre Schärfe. Am Besten schmeckt der Salat am 2. Tag.

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Exotische Süßkartoffelsuppe – Soul Food mal anders

Ballaststoffe

Es gibt Phasen, da scheint die Arbeit einen sehr großen Teil des Lebens einzunehmen, dazu kommen dann die Aufgaben im Haushalt und die lieben Kleinen brauchen natürlich auch genügend Aufmerksamkeit. Wenn mein Alltag so aussieht, dann wache ich morgens schon mit einem unguten Gefühl auf, weil ich glaube, dass ich das von mir geforderte Pensum gar nicht schaffen kann.

Der Tag verläuft dann meistens so, dass ich dann doch allen Anforderungen gerecht werde, aber mir doch so vorkomme, als würde ich nur meine Aufgaben abhaken und wie auf Schienen unterwegs sein.

Dann gilt es, auch mal einen Moment für sich zu finden und zur Ruhe zu kommen. Das geht am Besten, wenn ich mich in meine Küche stelle und etwas zubereite, was meinen Alltag entschleunigt und die Reserven wieder auffüllt.

Wenn ich viele Termine habe und unterwegs bin, dann merke ich, dass mein Körper nach Ruhe, aber auch nach Nährstoffen verlangt. Kennt ihr das auch, dass man immer krank wird, nachdem man ein größeres Projekt abgeschlossen hat? Meiner Meinung nach braucht der Körper dann sehr nährstoffreiches Essen, denn Stress geht ja bekanntlich „an die Substanz“.

Um also dem Tief nach der anstrengenden Phase entgegenzuwirken, habe ich mich mal wieder für eine Suppe entschieden – ich liebe Suppe. Nein, ich LIEBE 💗 Suppe: Du wirfst einfach alles, was das Gemüsefach hergibt in einen Topf, lässt es etwas vor sich hin köcheln und hast ein wärmendes und sättigendes Hauptgericht. Suppe geht immer!

An diesem Tag haben mich die Süßkartoffeln im Supermarkt angelacht, sodass ich mich für eine exotische Suppe mit Kokosmilch entschieden habe. Dazu passen hervorragend frischer Ingwer und Kurkuma – die verwende ich auch immer, wenn diverse Erkältungssymptome grassieren. Die Knochenbrühe kann auch problemlos gegen Gemüsebrühe getauscht werden, dann ist die Suppe vegan.

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Sprossen ziehen

Ballaststoffe

Besonders im Winter ist es oft schwierig, frische Kräuter zu bekommen. Zusätzlich sind 15 bis 30g dann noch in Plastiktüten verpackt. Auch die erhältlichen Töpfe bestehen aus Plastik und haben obendrein noch eine Folie um den Topf.

Ich hatte mir im Herbst einen Sprossenturm bestellt und mehrere glücklose Versuche gestartet, um meine eigenen „Microgreens“ zu ziehen. Die Samen waren teilweise zu klein und sind damit alle in der Auffangschale gelandet, oder sie sind geschimmelt, weil die Bedingungen nicht optimal für die Aufzucht waren.

Vor einigen Wochen war ich in einem Bio-Laden, der Sprossengläser im Angebot hatte. Ähnliche hatte ich bereits gesehen, allerdings waren diese komplett aus Plastik, weshalb ich sie im Regal stehen gelassen habe. Der Deckel ist auch aus Plastik, macht aber einen stabilen Eindruck, sodass ich – den Plastikmüll von gekauften Kräutern im Kopf – zugegriffen habe.

Frische Sprossen aus dem Sprossenglas

Inzwischen habe ich mehrfach erfolgreich Sprossen gezogen und das, obwohl ich nicht gerade den grünen Damen habe 😃. Böse Zungen behaupten sogar, dass er eher in Richtung braun bis schwarz gehe. Die Methode scheint also so alltagstauglich, dass es sogar mir gelungen ist, diese kleinen Nährstoffbomben in meiner Küche zu ziehen.

Super finde ich auch, dass die Deckel auf ein Standardglas passen, z.B. auf ein Gurkenglas, sodass ich nicht alles neu kaufen muss, wenn mir das Glas mal zerbricht. Ganz kleine Samen können teilweise auch durch kräftiges Schütteln herausfallen, aber ich habe bei weitem nicht so viel Verlust wie bei meinem Sprossenturm.

Anleitung:

Gib‘ einen Esslöffel der Sprossen, die du ziehen möchtest (z.B. Brokkoli), in das Glas und fülle dieses mit Wasser auf. Ich lasse die Sprossen dann eine Zeit lang im Wasser stehen, sodass sie genug Flüssigkeit aufnehmen können (ca. 1 Stunde).

Drehe dann den Deckel auf das Glas und schütte das Wasser ab. Die Samen müssen nicht ganz trocken sein. Anschließend drehe ich das Glas um und schüttele es, sodass sich die Samen am Rand des Glases verteilen können.

Dann wird das Glas an einen warmen Ort, der hell ist. Direkte Sonneneinstrahlung meide ich, damit die Samen nicht komplett austrocknen.

Jeden Tag drehe ich den Deckel ab und fülle das Glas ein Mal mit Wasser und spüle die Samen. Je nach Sorte bildet sich bereits am zweiten Tag ein kleines Schwänzchen. Sobald die Sprossen fertig sind (4-6 Tage bei Brokkoli oder dem Sprossen-Mix, den ich verwende), fülle ich das Glas nochmals mit Wasser und warte, dass die Samen abfallen. Die Sprossen entnehme ich dann.

Die Sprossen schmecken toll in einem grünen Smoothie oder geben einem grünen Salat eine besondere Note. Deshalb werde ich auch jetzt, obwohl es im Garten wieder Petersilie und Co. gibt, weiterhin Sprossen ziehen 😊.