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Hühnerfrikassee – einfach und lecker

huehnerfrikassee

Heute habe ich mal wieder ein schnelles und leckeres Familiengericht für dich: Hühnerfrikassee. Es ist einfach in der Zubereitung und selbst die Kinder, die um Spargel normalerweise einen großen Bogen machen, fanden es lecker.

Reis einweichen

Ich habe den Reis mal wieder am Vortag eingeweicht, denn mit Naturreis verhält es sich ähnlich wie mit Hülsenfrüchten: Er steck voll von Anti-Nährstoffen, die durch die Fermentation abgebaut werden. So wird der Reis bekömmlicher und die darin enthaltenen Nährstoffe für uns Menschen verfügbar. Als Starter gebe ich meistens einen Schluck Apfelessig dazu.

Der Selbstversuch

Falls du immer noch skeptisch bist, ob das Einweichen überhaupt einen Vorteil bringt, dann lass‘ einfach mal drei Tage Erbsen bei Zimmertemperatur im Wasser stehen . Keine Sorge, es bildet sich kein Schimmel, denn die Erbsen sind so schwer, dass sie komplett unter Wasser bleiben.

Wenn du sie dann abspülst und in frischem Wasser kochst, bleiben die üblichen Nebenwirkungen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten aus. Gerade mein Sohn, der am empfindlichen auf Schwerverdauliches reagiert, klagt jetzt nicht mehr über Bauchschmerzen nach Erbseneintopf und Co. Ich glaube nämlich auch nur, was ich selbst versucht habe 😉.

Hier jetzt aber mein Rezept für Hühnerfrikassee:


Zutaten für 6-8 Personen

750g Pute (bevorzugt Bio)

1 Schachtel Erbsen

1 Glas Spargel

300g Champignons

3 Zwiebeln

200ml Sahne

Hühnerbrühe ca. 500g

evtl. 1 EL Dinkelmehl 630

1 EL Butterschmalz

2 Tassen Naturreis

Salz

Pfeffer

Zubereitung

Lege die Pute in gesalzenes Wasser und koche sie auf. Verschließ‘ den Topf mit einem Deckel und lass‘ die Pute – je nach Größe – etwa 20 Minuten köcheln. Ich schneide sie immer an um zu schauen, ob sie durch ist.

In der Zwischenzeit kannst du das Gemüse vorbereiten (Zwiebeln fein hacken, Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Spargel stückeln). Wenn die Pute gar ist, lass‘ sie etwas abkühlen während du den abgespülten Reis in frischem Wasser nach Anleitung kochst.

Schwitze nun die Zwiebeln im Butterschmalz an und lösche sie mit der Hühnerbrühe und der Sahne ab. Füge das restliche Gemüse hinzu und koche alles kurz auf. Das Gemüse sollte nicht zu weich werden.

Sollte die Soße noch nicht die richtige Konsistenz haben, dann binde sie mit etwas Dinkelmehl.

Serviere das Hühnerfrikassee zusammen mit dem Reis. Perfekt für kalte Tage 😍.

Hühnerfrikassee mit Naturreis

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Kartoffelsuppe – der Klassiker mit viel frischem Gemüse

Eine der beliebtesten Mahlzeiten sind in unserem Hause Suppen. Dazu werden hier bei uns traditionell Apfel-Pfannkuchen, Sahnewaffeln, oder Kartoffel-Puffer gereicht. Diese Suppe ist sehr vielseitig, weil auch zahlreiche Überbleibsel aus dem Kühlschrank mitverwendet werden können.

Die Kartoffeln sorgen dafür, dass man lange satt bleibt, die übrigen Gemüsesorten für die Geschmacksakzente, denn Kartoffeln allein haben meines Erachtens einfach zu wenig Geschmack, wenn man nicht gerade noch einen halben Liter Sahne verwenden möchte. Auf die Zwiebeln und den Lauch würde ich nicht verzichten, neben den geschmacklichen Vorzügen sind beide präbiotische Lebensmittel, also gut für unsere Darmgesundheit.

Alles, was das Gemüsefach dann noch hergibt, kann mitgekocht werden: Karotten, Sellerie, Pastinake, Topinambur, verschiedene Kohlsorten, diverse Kräuter, aber auch Ingwer, Kurkuma oder Chili. Wenn es mal fix gehen muss und keine Zeit für Waffeln und Co. ist, dann püriere ich die Suppe und brate gewürfeltes Brot in Butterschmalz an und gebe diese vor dem Servieren über die Suppe. Mit etwas Creme fraiche und ein bisschen Petersilie garniert, ist diese einfache Suppe dann trotzdem ein Highlight.

Zutaten:

3 große Kartoffeln

diverse andere Gemüsesorten wie z.B.:

3 Karotten

1 Pastinake

1 Stange Lauch

2 Zwiebeln

1 Glas Knochenbrühe (alternativ: Gemüsebrühe)

Salz

Pfeffer

Majoran

Petersilie zum Garnieren

Anleitung:

Die Zwiebeln werden in Würfel geschnitten und in Butterschmalz angebraten, bis sie glasig sind. In der Zwischenzeit wird das restliche Gemüse in Würfel geschnitten. Sobald die Zwiebeln duften, wird das übrige Gemüse dazugegeben und mit angeschwitzt.

Wenn das Gemüse einen herrlichen Duft verströmt, gieße ich die Knochenbrühe dazu und ergänze gegebenenfalls noch etwas Wasser, sodass das Gemüse fast ganz bedeckt ist.

Dann wird die Brühe aufgekocht und anschließend darf alles bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln. Abschmecken und dann mit Petersilie oder püriert mit Brotwürfeln und einem Klecks Creme fraiche servieren.