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Die Allrounderin

Hallo,

ich bin Waltraud und ich habe Kulturgut – back to the roots 2019 gegründet.

Zum Brotbacken kam ich durch meine Tochter, als ich sie zu einem Backkurs begleitete. Dass ich nur ihr zu Liebe mitgegangen bin, habe ich ihr erst im Nachhinein erzählt. Weil es nur ein vierstündiger Kurs war, haben wir ein Sauerteigbrot gebacken, dem viel Hefe zugegeben wurde. Meine Tochter hatte sich aber vorher schon mit der Sauerteigherstellung beschäftigt und einen eigenen Roggensauerteig gezogen.

Natürlich sollte ich dann ein Brot, ganz ohne Hefe und nur mit Sauerteig getrieben backen. Zunächst tat ich mich etwas schwer, denn ich konnte nicht die Uhr danach stellen, wann mein Brot in den Ofen muss. Zusätzlich sind Roggen, Dinkel und Urkorn etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung, als das bei einem hellen Weizenmehl der Fall ist.

ABER: Nach den anfänglichen Hürden und Fehlversuchen wurde mein Brot immer besser. Inzwischen schmeckte mir das gekaufte Brot nicht mehr annähernd so gut. Mit dem Wissen, dass häufig Zusatzstoffe enthalten sind, die nichts in einem Brot verloren haben, überlegte ich, wie meine Oma früher ihr Brot gebacken hat.

Sie hatte keinen aktiven Sauerteig im Kühlschrank, sondern trocknete diesen immer für den nächsten Backtag. Ihr Brot brauchte weder Hefe, noch andere Zusätze, es bestand nur aus Mehl, Wasser und Salz. Deshalb enthalten all unsere Mischungen auch nur Mehl und den getrockneten Sauerteig.

Auch wenn ich, als gelernte Damenschneiderin, aus einem anderen handwerklichen Beruf komme, so freue ich mich über Jeden, der nach dieser alten Tradition sein Brot backt.

Die Kreative

Ich bin Silvia, Baujahr 1985. Ich lebe mit meiner Familie in einem kleinen Dorf, das sehr landwirtschaftlich geprägt ist. Meine Großeltern arbeiteten noch in der Landwirtschaft. Sie stellten traditionelle, handwerkliche Produkte und Erzeugnisse her: Brot, Fleisch/Wurst, Gemüse, …

Schon als Kind liebte ich Gerichte, die seit Generationen in meiner Familie gekocht wurden: Eintöpfe, Kartoffelgerichte und der klassische Sonntagsbraten mit Rotkohl – lecker. Meine Urgroßmutter buk ihr Brot immer selbst und war in ihrem Heimatort für ihre leckeren Backwaren bekannt.

2009 wurde ich zum ersten Mal Mutter und ich wollte meine kleine Familie natürlich gesund ernähren, indem ich sie mit leckeren Gerichten bekoche. Ich legte viel Wert auf Gemüse aus biologischem Anbau und kaufte mir einen Brotbackautomaten, mit dem ich das ein oder andere Brot buk.

Warum dieser Blog?

Als zwei meiner Kinder plötzlich Unverträglichkeiten auf alle möglichen Nahrungsmittel bekamen, begann ich nach der Ursache zu forschen. Es stellte sich heraus, dass sie an einem “Leaky Gut” (dt.: durchlässiger Darm) litten, der zu zahlreichen Symptomen, wie eben auch diesen Unverträglichkeiten führen kann. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass unsere Gesundheit stark von dem abhängt, was wir essen – oder heute eben nicht mehr essen.

Getreu dem Motto: “Back to the roots!” bat ich meine Oma um Rezepte aus der guten alten Zeit, ohne Schnickschnack und ohne Pülverchen. Ihre Rezepte verband ich mit meinem neue Wissen, wie Unverträglichkeiten und andere Krankheiten entstehen. Nach allem was ich gelesen habe, kann ich Hippokrates nur Recht geben: Alle Krankheiten beginnen im Darm.

Deshalb findest du auf meinem Blog viele Rezepte, die aus meiner Heimat, dem Hunsrück, stammen. Diese habe ich hier und da etwas abgewandelt, um die Bekömmlichkeit zu erhöhen. Deshalb sind oft fermentierte Lebensmittel enthalten, die für eine gesunde Darmflora sorgen und die Verdauung verbessern.

Zusätzlich findest du aber auch traditionelle Gerichte aus anderen Teilen der Welt, denn auch eine einseitige Ernährung kann zu Darmproblemen führen. Getreu dem Motto: “Eat the Rainbow!”