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Kultivierter Lauchsalat mit selbstgemachter Mayonnaise

Ballaststoffe

Heute gab es, passen zum frühlingshaften Wetter, einen leichten Lauchsalat, der auch super vorbereitet werden kann. Er ist in der Zubereitung sehr einfach und enthält jede Menge Pro- und Präbiotika – nicht nur lecker, sondern auch gesund 😉.

Lauch ist ein Gemüse, das sehr viele Ballaststoffe enthält, die wichtig für eine gesunde Darmflora sind. Deshalb sollte Lauch häufiger auf deinem Speiseplan stehen, denn er macht auch richtig satt.

Das Andünsten nimmt dem Lauch seine Schärfe. Aus dem Grund solltest du den Lauch bei einer kurzen Vorbereitungszeit immer kurz blanchieren. Wenn du den Lauchsalat für den nächsten Tag vorbereiten willst, dann genügt es auch, ihn in sehr feine Ringe zu schneiden.

Hier nun das Rezept:


Zutaten für den Salat:

2 Stangen Lauch

3 säuerliche Äpfel

Für die Mayonnaise:

2 ganz frische Eigelb

80ml Olivenöl

2 TL Senf

2 EL Apfelessig

Salz

Pfeffer

Anleitung:

Halbiere zunächst die Lauchstangen und schneide sie dann in feine Ringe. Koche etwas Salzwasser auf und blanchiere darin den Lauch (etwa 8 Minuten). Gieße den Lauch durch ein Sieb und spüle ihn mit kaltem Wasser ab.

Während der Lauch kocht, kannst du schon die Äpfel entkernen und achteln. Dann werden sie in kleine Stücke geschnitten und zu den Lauchringen gegeben.

Bereite nun die Mayonnaise vor:

Gib die beiden Eigelb, zusammen mit dem Olivenöl, dem Senf, dem Apfelessig, sowie Salz und Pfeffer in einen Becher und mixe mit dem Pürierstab alles auf höchster Stufe, sodass eine Emulsion entsteht.

Gib‘ die Mayonnaise nun über Lauch und Äpfel und vermenge alles. Stelle den Salat für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Idealerweise wartest du 4 Stunden, bis der Salat richtig durchgezogen ist.

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Kultiviertes Karotten-Hummus

Karotten-Hummus

Heute geht es in den Orient, denn Susan von labsalliebe und Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf suchen Köstlichkeiten die auf einem morgenländischen Vorspeisenbuffet nicht fehlen dürfen. Deshalb kommt hier ein Klassiker, den ich mit zwei meiner Lieblingsfermente geschmacklich etwas abgewandelt habe. Kichererbsen sind reich an Ballaststoffen, sodass die im fermentierten Knoblauch und im Kefir enthaltenen probiotischen Kulturen auch etwas zu futtern haben. Das heißt, dass ihr eurem Darm mit diesem Dip auch noch etwas Gutes tut 😊.

Die Karotten finden sich klassischerweise auch nicht in einem traditionellen Hummus – man möge mich verbessern, wenn dem nicht so sein sollte – aber sie verleihen dem Dip eine angenehme Süße und eine schöne Farbe, das Auge isst ja bekanntlich mit.

Hier also mein Rezept:


Zutaten:

1 Glas Kichererbsen

150g Karotten

1 Zehe fermentierter Knoblauch

1 TL Curry-Pulver (mild)

Salz

Cayenne-Pfeffer

Kefir

Koriander zum Garnieren

 

Zubereitung:

Schäle die Karotten oder schneide nur das Ende ab, falls du Bio-Karotten verwendest und dünste sie für etwa 15 Minuten, bis sie weich sind.

Lass‘ sie kurz auskühlen und gib‘ sie dann mit den Kichererbsen , dem fermentierten Knoblauch und dem Curry-Pulver in eine Schüssel. Püriere alles zu einer cremigen Masse.

Würze nun mit Salz und Cayenne-Pfeffer. Die Masse ist noch sehr zähflüssig, gib‘ deshalb einen ordentlichen Schluck Kefir hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Garniere dein Hummus vor dem Servieren mit etwas frischem Koriander.

Schon hast du einen leckeren Dip, der perfekt zu Pita passt. Dazu gibt es einen Mediterranen Salat, oder einen Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten (Rezept folgt noch 😅). Die Lieblingsvariante meiner Kinder: Gemüsesticks dazu.

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Kultivierte Guacamole

Und hier mal wieder ein Klassiker, den ich mit Fermenten geschmacklich abgewandelt habe. Insbesondere der Kefir macht diesen Dip milder im Geschmack. Der fermentierte Knoblauch hat auch einen Teil seiner Schärfe verloren, sodass die Kinder auch munter zugreifen 😏.

Variationsmöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Ich schaue immer, was der Vorrat noch hergibt, denn wenn ich keine Limetten habe, dann nehme ich Zitronensaft und wenn keine Tomaten im Haus sind, dann kann ich sie auch nicht verwenden 😅.


Zutaten:

2 reife Avocados

4 Tomaten

Saft von 2 Limetten (alternativ: 1 Zitrone)

2 Schalotten

2 Zehen fermentierter Knoblauch

Kefir

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

Schneide die Avocados halb und entnehme das Fruchtfleisch mit einer Gabel. Zerdrücke sie und füge den Limettensaft hinzu, sodass sie nicht braun werden.

Schneide nun die Schalotten und den Knoblauch in ganz feine Stücke und würfele die Tomaten. Gib‘ alles zu den Avocados und füge noch Kefir, Salz und Pfeffer hinzu. Verrühre alles und lass‘ den Dip gut gekühlt mindestens eine Stunde durchziehen.