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Uji – das kenianische Porridge (glutenfrei)

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Dass Porridge der ideale Start in den Tag für mich ist, hatte ich bereits erwähnt. Egal ob als Overnight Oats, oder als gekochter Haferschleim – dieses Frühstück hält lange satt, weil es viele Ballaststoffe enthält. Zusätzlich ist es durch die Zugabe von Früchten und Nüssen sehr vielseitig. Weil Volker von volkermampft im Rahmen seiner kulinarischen Weltreise zurzeit einen Stopp in Kenia macht, habe ich mit Uji das kenianische Pendant ausprobiert.

Weil ich noch nie in Kenia war, wollte ich ein Gericht finden, das einfach ist, denn ob der Geschmack authentisch ist, kann ich ja nicht wirklich beurteilen. So stieß ich – auf der Suche nach traditionell fermentierten Lebensmitteln – auf Uji. Bekanntlich macht die Fermentation Getreide und Hülsenfrüchte wesentlich bekömmlicher, so wird auch bei Uji das verwendete Pseudogetreide (Mais, Hirse, Reis, …) vor dem Verzehr fermentiert.

Ich habe verschiedene Varianten gefunden, bei denen einige Uji wie ein Porridge einfach aufgekocht und dann gegessen haben. Weil das schwer verdauliche Getreide aber in vielen Kulturen traditionell eingeweicht wurde, habe ich mich für diese Variante entschieden. Die Fermentation stellt ja eine Art Vorverdauung dar, sodass gerade Menschen mit empfindlichem Magen/Darm diesen Schritt nicht auslassen sollten.

Hier nun mein Rezept für 1 Portion:


Zutaten:

3 EL Maismehl

2 EL Amaranth

2 Tassen Wasser

Früchte nach Wahl

Nüsse / Mandeln nach Wahl

Gewürze wie Zimt, Ingwer, Kardamom

Vorbereitung:

Weiche das Pseudogetreide für mindestens zwei Tage ein. Wenn du regelmäßig Uji essen willst, dann nimmst du immer vor dem Kochen einen Teelöffel des fertig fermentierten Pseudogetreides ab und rührst damit deine nächste Portion an. Mit diesem Starter sind Mais und Amaranth schon nach einem Tag fermentiert.

Gib‘ das Gemisch aus Amaranth, Maismehl und Wasser in einen kleinen Topf und erhitze es. Wenn es kocht, kannst du die Hitze reduzieren, bis dein Uji nur noch simmert. Es soll eine zähflüssige Konsistenz haben.

Nimm dein Uji nun vom Herd und warte einige Minuten, es dickt noch nach. In der Zeit kannst du deine Früchte nach Wahl vorbereiten und die Nüsse oder Mandeln etwas klein hacken. Ich habe einen Apfel in Stücke geschnitten und mit Zimt und etwas frischem, klein gehackten Ingwer gewürzt. Fertig ist dein gesundes Frühstück, das dich lange satt hält.

Wenn du den säuerlich, herben Geschmack – der durch die Fermentation entsteht – nicht magst, dann weiche Mais und Amaranth erst am Vorabend ein.

Falls ihr noch mehr Ideen aus der kenianischen Küche haben wollt, dann schaut mal bei den Mitreisenden vorbei – es lohnt sich 😊:

Chili und Ciabatta: Kenianisches Koriander-Lamm mit Kokos-Chapati

Küchenlatein: Eier-Curry Kenia-Stil


Chili und Ciabatta: Kuku Paka (kenianisches Kokosnuss-Hähnchen) mit Kokosnussreis


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Backmaedchen 1967: Mandazi kenianische Donuts


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Kultiviertes Basilikum-Pesto

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Das Besondere an diesem Basilikum-Pesto ist, dass ich auch hier ein fermentiertes Lebensmittel verwende: Knoblauch. Neben den klassischen Zutaten verwende ich den in Salzlake eingelegten Knoblauch, weil er meiner Meinung nach milder schmeckt, als die unfermentierte Variante. Auch meinen Kindern schmeckt dieses Basilikum-Pesto, denn durch die Fermentation wird dem Knoblauch ein Teil seiner Schärfe genommen, gleichzeitig entstehen probiotische Bakterien. Da Knoblauch ein präbiotisches Lebensmittel ist, profitierst du doppelt

Zutaten für 4 Personen

2 Töpfe Basilikum

100g Pinienkerne

100 ml gutes Olivenöl

100g geriebenen Parmesan

3 Zehen fermentierten Knoblauch

1 TL Salz

Anleitung

Basilikum abschneiden und mit den übrigen Zutaten in eine Mixschüssel geben. Alles fein pürieren. FERTIG!

Basilikum-Pesto schmeckt toll auf gekochten Nudeln, mit einem grünen Salat serviert hast du eine schnelle und vollwertige Mahlzeit. Man kann es aber auch zum Verfeinern von Salatdressings nehmen, oder ich habe auch schon Mini-Brötchen damit gefüllt. Du siehst, die Einsatzmöglichkeiten sind unendlich, sei kreativ!

Wenn du das Pesto in ein Glas füllst und KOMPLETT (sehr wichtig!) mit Öl bedeckst, hält es sich im Kühlschrank mindestens 2 Wochen.

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Hunsrücker Erbseneintopf mit Sauerkraut

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Die Vorgehensweise beim Kochen von diesem Hunsrücker Erbseneintopf ist ähnlich der beim Linseneintopf: Zuerst werden die Hülsenfrüchte über Nacht eingeweicht, meist gebe ich noch einen Schluck Apfelessig als „Starter“ dazu. Dadurch werden die Hülsenfrüchte bekömmlicher.

Am nächsten Morgen oder Mittag, wann auch immer du den Eintopf zubereitest, werden die Erbsen gut abgespült. Mit Erbsen hatte ich noch weniger Glück als mit Linsen: Oft wurden sie selbst bei langen Kochzeiten nicht gar. So hatte ich matschiges Gemüse, aber bissfeste Erbsen 😠. Deshalb koche ich sie separat und gebe sie erst am Ende der Kochzeit dazu.

Je mehr ich mich mit traditionellen Rezepten beschäftigt habe, desto häufiger stellte ich fest, dass es zu jeder Mahlzeit zumindest eine fermentierte Beilage gab. In diesem Fall ist es das Sauerkraut, das bei uns als „Darmbesen“ bekannt ist 🙃.

Zutaten

500 g grüne Erbsen, ungeschält

4 große Kartoffeln

ca. 500g Karotten

1 Stange Lauch

ein Stück Knollensellerie

1 Glas Rinderbrühe

Majoran

2-3 TL Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Zum Servieren

Sauerkraut

Anleitung

Zunächst werden die Erbsen in ein Sieb abgeschüttet und gründlich mit klarem Wasser abgespült, solange, bis kein Schaum mehr zu sehen ist. Dann die Erbsen in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Wichtig ist, dass das Wasser nicht gesalzen wird. Die Erbsen in kaltem Wasser aufkochen und dann leicht köcheln lassen, bis sie durch sind. Je nach Sorte kann das zwischen 25 und 35 Minuten dauern. Ungeschälte Erbsen brauchen in der Regel länger als geschälte Erbsen.

In der Zwischenzeit das Gemüse würfeln und dann in Butterschmalz anbraten, bis es duftet. Anschließend die Gemüsebrühe, den Majoran und die Rinderbrühe dazugeben. Alles aufkochen und dann bei schwacher Hitze für 15 Minuten simmern.

Wenn die Erbsen durch sind, diese zu dem Gemüse geben und alles zusammen aufkochen. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Serviert wird der Erbseneintopf mit einem Löffel frischem Sauerkraut.

Wem die Variante mit dem Sauerkraut nicht zusagt, der kann auch 4 durchwachsene Mettwürstchen am Ende der Kochzeit dazugeben.

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Knoblauchdip mit Rosmarin und Zitrone

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Dieser Knoblauchdip passt hervorragend zu Fischgerichten, er kann aber auch zu Pellkartoffeln oder Ofenkartoffeln gereicht werden. Ich habe fermentierten Knoblauch verwendet, du kannst den Dip aber auch mit frischem Knoblauch zubereiten.

Zutaten:

125g Quark (ich nehme 40%igen)

2 Zehen (fermentierter) Knoblauch

Zitronensaft

einige Nadeln Rosmarin

Salz

Pfeffer

Anleitung:

Hacke den fermentierten Knoblauch und die Rosmarinnadeln sehr fein. Gib beides in den Quark und füge einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Würze mit Pfeffer und Salz.

Lass‘ den Dip idealerweise zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen und serviere ihn dann zu Fisch, oder Pell-/Ofenkartoffeln.

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Der Allrounder – Die Knochenbrühe vom Rind

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Passend zu den kalten Tagen kommt hier mein Rezept für eine unserer Lieblingsbrühen: Die Knochenbrühe vom Rind. Egal ob bei Erkältungen oder Magen-Darm-Infekten, meine Kinder fragen ihre Oma dann, ob sie diese Brühe für sie kochen kann.

Auch als meine beiden Allergie-Kinder gerade mit allen möglichen Allergenen kämpften, konnte dieses Süppchen Magen und Gemüt beruhigen. Dann gab es sie eine Woche lang jeden Tag, bis die schlimmsten Auswirkungen überstanden waren.

Besonders beliebt ist sie als Vorspeisensuppe mit Gemüseeinlage und Markklößchen oder Flädle. Meine Kinder wollen zusätzlich immer Buchstabennudeln. Ich nehme die Knochenbrühe aber auch als Grundlage für Eintöpfe oder Bratensoßen, sie gibt dem Ganzen einen kräftigen Geschmack.

Ich nehme Knochen vom Bio-Rind und habe festgestellt, dass meine Brühe damit eine kräftigere Farbe und einen intensiveren Geschmack hat, als dies bei der Brühe von den Knochen konventionell gemästeter Rinder der Fall war. Diese Brühe koche ich immer auf Vorrat, denn wenn es mal wieder schnell gehen muss, weil meine Kinder wieder fast am Verhungern sind, dann ist eine schnelle Rinderbrühe mit Gemüse- und Nudeleinlage eine meiner ersten Optionen.

Zutaten:

ca. 1kg Rinderknochen vom Bio-Rind

2 Zwiebeln

3 mittelgroße Karotten

1 Stange Lauch

ca. 100 g Sellerie

2 mittelgroße Pastinaken

2 Lorbeerblätter

10 schwarze Pfefferkörner

3 Nelken

Apfelessig

Salz

Anleitung:

Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Hälften. Nimm einen Kochtopf (ca. 3l) und stelle ihn bei mittlerer Hitze auf. Lege die Zwiebeln mit der aufgeschnittenen Seite hinein und warte, bis sie gebräunt sind. In der Zwischenzeit kannst du das Gemüse grob schneiden und die Gewürze bereitlegen.

Gib jetzt die Rinderknochen, zusammen mit dem Gemüse und den Gewürzen in den Topf und fülle diesen mit kaltem Wasser auf. Es ist wichtig, dass das Wasser kalt ist und der Essig enthalten ist, sonst wird der Geschmack der Brühe weniger kräftig.

Koche alles zusammen auf und reduziere dann die Hitze auf ein Minimum. Lasse nun die Knochenbrühe mindestens zwei Stunden simmern. Noch besser ist es, sie über Nacht ziehen zu lassen.

Schütte die Brühe am nächsten Tag durch ein Sieb und wirf das Gemüse und die Kräuter auf den Kompost, sie haben keinen Geschmack mehr. Die Knochen kannst du nochmals, wie oben beschrieben, mit neuen Gewürzen und Gemüse aufkochen. Ich nehme nur noch halb so viel Wasser, da die Brühe sonst nicht mehr so viel Geschmack hat.

Jetzt kannst du die Brühe entweder einfrieren, einkochen, oder mit frischem Gemüse, Suppennudeln und beispielsweise den Markklößchen zu einem herrlichen Süppchen aufkochen.

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Karotte-Sellerie-Salat (fermentiert)

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Fermentiertes Gemüse

Schon als Kind habe ich den süß-säuerlichen Karotten-Sellerie-Salat aus dem Glas geliebt. Die Süße der Karotten hat den Geschmack der Sellerie perfekt ergänzt. Als ich dann mit dem Fermentieren begann, war die Kombination Karotte-Sellerie eine der ersten, die ich versucht habe.

Dieses Ferment ist wirklich schnell zubereitet und kann als Beilage gegessen werden. Ich füge es auch zu grünen Salaten hinzu, die ich oft mit allen möglichen Gemüsesorten aufwerte, weil meine Kinder diesen sonst nicht anrühren.

Das Gemüse habe ich relativ grob geraspelt und auch nicht zu lange fermentieren lassen, so hat es noch Biss. Wenn du aber lieber möchtest, dass das Gemüse weicher ist, dann lass‘ es einfach etwas länger stehen.

Solltest du zum ersten Mal fermentieren, dann hilft dir sicherlich meine ausführliche Anleitung zur Herstellung von Sauerkraut weiter. Das Prinzip bleibt bei allen Fermenten das gleiche.

Zutaten:

1kg Karotten

250g Staudensellerie

ca. 1,5l Wasser

30g Meersalz (ohne Zusätze und Rieselhilfen)

Anleitung:

Raspele das Gemüse grob und gib es in sterilisierte Gläser. (Ich habe mit dieser Menge 4 1l Gläser befüllt, es war allerdings auch noch etwas Platz in den Gläsern.)

Gib das Salz in eine Schüssel und füge 1,5 Liter Wasser hinzu. Rühre, bis sich das Salz aufgelöst hat. Fülle dann die vorbereiteten Gläser mit der Lake auf und beschwere das Gemüse. Das geht zum Beispiel auch mit einem Kohlblatt, falls du keine Gewichte zur Hand hast. Verschließe die Gläser luftdicht.

Lasse das Gemüse bei ca. 22 °C 6 Tage fermentieren. Gerade in den ersten Tagen entsteht viel Kohlendioxid, sodass du die Gläser 1 Mal am Tag etwas öffnen solltest, sodass dieses entweichen kann. Sollte das Gemüse an die Oberfläche treiben, dann entferne es und verschließe die Gläser dann wieder.

Nach 6 Tagen darfst du probieren. Wenn du mit dem Geschmack zufrieden bist, dann kannst du die Gläser in den Kühlschrank stellen, wo sich das Gemüse mehrere Monate hält – wenn es vorher noch nicht aufgegessen ist.

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No Knead Bread zum Synchronbacken #43

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Das Rezept

Zum 43. Synchronbacken haben Zorra vom Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen am vergangenen Wochenende eingeladen. Dieses Mal sollte es ein No Knead Bread von Dagmars Brotecke werden, das wenig Aufwand und Zeit beanspruchte. Perfekte Voraussetzungen für mich 😉 .

Dass als Hauptzutat Emmer-Vollkornmehl vorhanden ist, machte das Rezept noch ansprechender für mich. Das ebenfalls verwendete Weizenmehl 550 wollte ich natürlich ersetzen. Weil mein Versuch, eine Neujahrsbrezel zu backen kläglich gescheitert ist, sollte es dieses Mal auf jeden Fall klappen. Deshalb habe ich kurzerhand zwei Teige angesetzt. Sicher ist sicher.

Meine Abwandlungen

Mich persönlich hat die Verwendung von Hefe und Sauerteig in Verbindung mit einer Gare von 12 Stunden stutzig gemacht, weshalb ich die Hefe in beiden Rezepten einfach weggelassen habe. Statt des Weizens habe ich Einkorn genommen, das ja – wie Emmer – eine Urform desselben ist.

Weil ich dem Original mit dem zweiten Versuch sehr nahe kommen wollte, habe ich für diesen Dinkelmehl 630 genommen. Damit das Brot schön saftig bleibt, habe ich die Leinsamen nicht für die Kruste genommen, sondern mit heißem Wasser überbrüht und dann in den Teig eingearbeitet.

Mein Fazit

Der Aufwand war wirklich sehr überschaubar – ein klarer Pluspunkt. Ich habe noch nie ein No-Knead Bread gebacken, vielleicht muss der Teig so weich sein. Aber mir persönlich war er zu weich und ich war heilfroh, dass ich den einen Teigling noch aus dem Gärkörbchen gestürzt bekommen habe.

Die Zeitangabe für ein Brot mit Sauerteig und Hefe erscheint mir sehr lang. Mein zweites Brot hatte nach den 12 Stunden eine deutliche Übergare, sodass ich dieses auf keinen Fall mehr aus dem Gärkörbchen bekommen hätte. Es ist dann auch im Backofen etwas zusammengefallen, deshalb bin ich gespannt, ob einer der anderen Teilnehmer sich an das Original herangetraut hat.

Einen weiteren deutlichen Pluspunkt bekommt das Rezept für das leckere Brot, das es am Ende dann doch geworden ist. Die Krume war sehr saftig und nicht etwa klebrig, wie ich das bei einem so weichen Teig erwartet habe.

Schaut doch auch mal bei vorbei, wie deren Brote geworden sind.

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Jenny von Jenny is baking
Simone von zimtkringel
Manuela von Vive la réduction!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Volker von volkermampft
Dagmar von Dagmars brotecke
Tanja von Tanja’s “Süß & Herzhaft”
Dominik von Salamico
Sylvia von Brotwein
Bettina von Homemade & Baked
Sandra von From-Snuggs-Kitchen

Hier meine Rezepte:


Vorbereitung am Vortag:

Sauerteig auffrischen

Zutaten für das Urkornbrot:

420g Wasser

200g Einkorn-Vollkornmehl

300g Emmer-Vollkornmehl

200g Sauerteig

15g Salz

Zubereitung

Alle Zutaten – außer dem Salz – in eine große Schüssel geben und gut verrühren. Abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Nach 30 Minuten das Salz unterrühren und den Teigling zu einem Laib formen. Wenn dir der Teig zu weich ist, dann nimm noch etwas Mehl dazu.

In ein sehr gut bemehltes Gärkörbchen (Roggenmehl oder Maisstärke) geben und ca. 4 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben.
Dann den Ofen auf 245°C aufheizen und einen gußeisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen.

Den Teigling in den heißen Topf stürzen und den Deckel verschließen. 20 Minuten anbacken, dann den Deckel abnehmen und die Temperatur auf 225°C reduzieren. Backe

das Brot für weitere 25-30 Minuten.

Zutaten für das Emmer-Dinkelbrot mit Leinsamen:

420g Wasser

200g Dinkelmehl Type 630

300g Emmer-Vollkornmehl

50g Sauerteig

15g Salz

3-4 EL Leinsamen

Zubereitung:

Alle Zutaten – außer dem Salz und dem Leinsamen – in eine große Schüssel geben und gut verrühren. Abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Den Leinsamen mit der doppelten Menge Wasser überbrühen und abkühlen lassen.

Nach 30 Minuten das Salz und die abgekühlten Leinsamen unterrühren und den Teigling in eine Kastenform geben. 8-10 Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Dann den Ofen auf 245°C aufheizen und die Kastenform in den heißen Ofen geben. 30 Minuten anbacken. Dann die Temperatur auf 225°C reduzieren und für weitere 25 Minuten backen. Ich habe das Brot 10 Minuten vor dem Ende aus der Form genommen, sodass die Kruste gleichmäßiger wird.

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Kartoffelsuppe – der Klassiker mit viel frischem Gemüse

Eine der beliebtesten Mahlzeiten sind in unserem Hause Suppen. Dazu werden hier bei uns traditionell Apfel-Pfannkuchen, Sahnewaffeln, oder Kartoffel-Puffer gereicht. Diese Suppe ist sehr vielseitig, weil auch zahlreiche Überbleibsel aus dem Kühlschrank mitverwendet werden können.

Die Kartoffeln sorgen dafür, dass man lange satt bleibt, die übrigen Gemüsesorten für die Geschmacksakzente, denn Kartoffeln allein haben meines Erachtens einfach zu wenig Geschmack, wenn man nicht gerade noch einen halben Liter Sahne verwenden möchte. Auf die Zwiebeln und den Lauch würde ich nicht verzichten, neben den geschmacklichen Vorzügen sind beide präbiotische Lebensmittel, also gut für unsere Darmgesundheit.

Alles, was das Gemüsefach dann noch hergibt, kann mitgekocht werden: Karotten, Sellerie, Pastinake, Topinambur, verschiedene Kohlsorten, diverse Kräuter, aber auch Ingwer, Kurkuma oder Chili. Wenn es mal fix gehen muss und keine Zeit für Waffeln und Co. ist, dann püriere ich die Suppe und brate gewürfeltes Brot in Butterschmalz an und gebe diese vor dem Servieren über die Suppe. Mit etwas Creme fraiche und ein bisschen Petersilie garniert, ist diese einfache Suppe dann trotzdem ein Highlight.

Zutaten:

3 große Kartoffeln

diverse andere Gemüsesorten wie z.B.:

3 Karotten

1 Pastinake

1 Stange Lauch

2 Zwiebeln

1 Glas Knochenbrühe (alternativ: Gemüsebrühe)

Salz

Pfeffer

Majoran

Petersilie zum Garnieren

Anleitung:

Die Zwiebeln werden in Würfel geschnitten und in Butterschmalz angebraten, bis sie glasig sind. In der Zwischenzeit wird das restliche Gemüse in Würfel geschnitten. Sobald die Zwiebeln duften, wird das übrige Gemüse dazugegeben und mit angeschwitzt.

Wenn das Gemüse einen herrlichen Duft verströmt, gieße ich die Knochenbrühe dazu und ergänze gegebenenfalls noch etwas Wasser, sodass das Gemüse fast ganz bedeckt ist.

Dann wird die Brühe aufgekocht und anschließend darf alles bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln. Abschmecken und dann mit Petersilie oder püriert mit Brotwürfeln und einem Klecks Creme fraiche servieren.

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Rindfleischsalat nach Großmutters Art

rindfleischsalat

Dieser Rindfleischsalat hat meines Erachtens die Bezeichnung „Salat“ nicht verdient, denn es fehlt die grüne Komponente. Man könnte dieses Gericht also als „Männersalat“ bezeichnen, denn die Hauptzutaten sind Rindfleisch und Eier. Das macht ihn sehr proteinreich.

Da ich häufig Rinderbrühe koche, bei der ich Knochen, aber auch Leiterstück oder Beinscheiben verwende, bleibt bei einer solchen Kochaktion häufig etwas Rindfleisch übrig. Oft koche ich dann nämlich auf Vorrat, sodass ich 8-10 Gläser Rinderbrühe im Vorratsschrank habe.

Das übriggebliebene Fleisch gibt es dann etwa als Einlage in der Brühe, oder ich friere es ein und sammele es für diese Beilage. Das Rezept stammt von der Tante meiner Schwiegermutter, also aus einer Zeit, in der ein solches Gericht eher an Festtagen und nicht täglich gegessen wurde.

Hier nun das Rezept für einen Rindfleischsalat für 4 Personen:

Zutaten:

500g gegartes (nicht gebratenes) Rindfleisch

3 hartgekochte Eier

1/2 Glas saure Gurken pder Salzgurken

Apfelessig

Öl

Senf

Salz

Pfeffer

Petersilie (nach Belieben)

Anleitung:

Schneide das gegarte Rindfleisch in kleine Stücke. Währenddessen kannst du die Eier kochen. Lege diese dann in kaltes Wasser, sodass sie sich besser schälen lassen.

Schäle die ausgekühlten Eier und schneide sie ebenfalls in kleine Stücke. Auch die Gurken werden gestückelt und mit den Eiern zum Rindfleisch gegeben.

Gib etwas Rapsöl und einen großzügigen Schluck Apfelessig hinzu. Füge einen großzügigen Teelöffel Senf hinzu. Würze mit Salz und Pfeffer und streue – wenn du magst – die Petersilie darüber. Vermenge alles und lass‘ den Salat etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen.

Ich bin gespannt, wie dein Fazit ausfällt! Der Rindfleischsalat lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am 2. Tag fast noch besser.

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Luftige Käsewaffeln aus Emmer-Vollkornmehl

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Blogevent

Ich hatte fast schon befürchtet, dass ich am Blogevent von Katharina (kuechentraumundpurzelbaum) und Zorra (Kochtopf) nicht teilnehmen kann. Mein erster Versuch, süße Waffeln ohne Zucker herzustellen, ist gründlich gescheitert. Deshalb habe ich mich an einer herzhaften Variante probiert, die schlussendlich die ganze Familie überzeugt hat. Deshalb serviere ich heute luftige Käsewaffeln aus Emmer-Vollkornmehl.

Beim Getreide ist die Wahl heute mal wieder auf das Urkorn Emmer gefallen. Emmer wird auch “Zweikorn” genannt und ist eine Urform des heutigen Weizens. Aufgrund seiner Ursprünglichkeit wird er von denen, die Probleme mit modernem Weizen haben, häufig gut vertragen. Zusätzlich habe ich den Teig lange verquellen lassen, was die Bekömmlichkeit nochmals verbessert.

Damit die Käsewaffeln nicht wie Backsteine werden, habe ich zwei Fermente eingesetzt, die als natürliche Backtriebmittel dienen. Wer kein Hefewasser oder Kefir hat, der nimmt Sprudelwasser und Buttermilch. Ich kann aber jedem nur empfehlen, sich eine Kefirknolle zuzulegen. Sie ist ein genügsames Haustier und Kefir steckt voll nützlicher Probiotika.

Hier nun das Rezept:


Vorbereitung am Vortag (Starter):

50g Emmer-Vollkornmehl mit

50g Hefewasser

vermischen und bei Raumtemperatur stehen lassen.

Alternativ: Diesen Schritt auslassen und die Mehlmenge dem Teig hinzufügen. Hefewasser durch Kefir ersetzen.

Zutaten für 15 kleine Waffeln:

250g Emmer-Vollkornmehl

250g selbstgemachter Kefir

Starter

4 Eier

80g Emmentaler

1 TL getrockneter Basilikum

1 Prise Salz

Zubereitung:

Sobald der Starter Blasen wirft, ist er bereit für den Einsatz. Vermische den Starter mit dem Mehl und dem Kefir und lass’ das Gemisch etwa 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Füge nun die anderen Zutaten hinzu, sodass ein homogener Teig entsteht.

Erhitze nun das Waffeleisen und backe die Waffeln aus. Ich habe dazu Endiviensalat serviert, kann mir aber auch gut vorstellen, die Waffeln als Snack mitzunehmen.

Luftige Käsewaffeln aus Emmer-Vollkornmehl